Schlagwort: Oetinger

Michael Templar – Taurus: Die Erben der Macht ( Die Sternen-Saga)

Michael Templar – Taurus: Die Erben der Macht ( Die Sternen-Saga)

Was für ein Cover! oder? – Das war das erste was ich mir letztes Jahr in Leipzig gedacht habe. Auf der Blogger-Präsentation vom Oetinger Verlag habe ich Taurus von Michael Templar das erste Mal gesehen und wollte es haben. Selbst die Tatsache, das es es eher für das jüngere Publikum ist und ich mit Büchern mit dieses Altersempfehlungen bisher nicht viel Glück, hat nicht geholfen und so landete das Buch auf meiner Leseliste. Ob meine Begeisterung geblieben ist, erfahrt ihr wenn ihr hier weiter lest.

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Melissa Albert – Hazel Wood . Wo alles beginnt

Melissa Albert – Hazel Wood . Wo alles beginnt

Zum ersten Mal habe ich von Hazel Wood bei der Oetinger Präsentation auf der Leipziger Buchmesse gehört (auch gesehen) und ich habe mich sofort verliebt. Warum? Nun das Cover ist blau! – dann geht es um ein Märchen-Thema! und dann hat mich die Beschreibung auch noch überzeugt – gleich 3 Volltreffer, das Buch musste einfach bei mir landen. Und so ist es dann auch geschehen. Und zwar im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks (Link zur LR) die mir super gut in meinen Urlaub passte. Ob mir das Buch dann auch inhaltlich so gut gefallen hat, wie die Optik erfahrt ihr hier … 


Inhalt: 

Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.

Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.

(Quelle: Dressler Verlag)


das Werk der Autorin als Affiliate-Link für euch:


Meine Meinung:

Nachdem ich mich irgendwann von der wunderschönen Aufmachung des Buches los reißen konnte, bin ich fast augenblicklich in die Geschichte abgetaucht. Man wurde fast hinein gesogen und erst in letzten Viertel hatte ich die Möglichkeit wirklich Luft zu holen. Zumindest kurzfristig, da auch der Abschluss nochmals ein ziemliches Tempo vorlegte.

Die Figuren passten zu der mysteriösen und märchenhaften Aufmachung  der Geschichte. Viele hatten keine Vergangenheit und keine Zukunft, dafür aber jede Menge Geheimnisse. In den meisten anderen Geschichten hätte es mich vermutlich gestört, doch hier gehörte es hin. Hier musste es so sein.

Natürlich ist bei dem vielen Geheimnisse und dem Tempo der Geschichte einiges im unklaren geblieben. Doch es soll weitergehen. Für 2019 sind die Tales of the Hinterland angekündigt. Ich erhoffe mir dann noch die ein oder andere Erhellung was Protagonisten und auch Vorkommnisse angeht. Ansonsten habe ich nur am Ende der Geschichte etwas auszusetzen. Denn ich habe nicht das Happy End bekommen, das ich gewollt habe und mir ging es am Ende etwas zu glatt und schnell. Aber das ist jetzt Jammern auf ganz hohem Niveau und kann von euch getrost ignoriert werden. 

Fazit:   Ihr sucht eine eher dunkle, aber spannende Mysterie-Storie? Dann seit ihr hier genau richtig. Ganz ohne Disney-Kitsch und rosaroten Happy Endings erzählt Melissa Albert eine Geschichte zwischen Realität und alternativer Märchenwelt mit Charakteren, die sich ihr Märchen sicher anders vorgestellt haben und die ihren Platz ohne ihre Geschichte noch suchen. Ein Buch das mich positiv überrascht und dadurch begeistert hat.

Marcel van Driel – Pala: Das Spiel beginnt

Marcel van Driel – Pala: Das Spiel beginnt

© Oetinger



Reihe:               Pala #1 (Braingame)
Originaltitel: Superhelden.nl
Verlag:             Oetinger
Format:           Broschur, eBook
Umfang:          320 Seiten
Erschienen:   22. April 2016

Inhalt:
Die Regeln des Spiels sind gnadenlos: Überall auf der Welt spielen Jugendliche ein Online-Game, bei dem man Abenteuer auf der virtuellen Insel Pala bestehen muss. Auch Iris ist von dem Spiel begeistert, bis es plötzlich Realität wird. Denn die Insel gibt es wirklich. Und die besten Spieler werden nach Pala entführt und dort von Mr Oz, dem Erfinder des Spiels, zu Geheimagenten ausgebildet. Doch welches Ziel verfolgt Mr Oz, und wie kann man von der Insel entkommen? Fest steht nur eins: Auf Iris warten große Gefahren, und bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann.

Der Start der Braingame-Trilogie von Marcel van Driel.

Meine Meinung: 
Dieses Buch hat mich schon in der Vorschau angelacht. Trotzdem brauchte ich ein wenig Überwindung, weil ich in der letzten Zeit von den meisten Jugendbücher eher enttäuscht war. Oft haben sie weder bei Tiefe noch bei Tempo und Spannung meinen Erwartungen entsprochen. Trotzdem konnte ich die Finger nicht von diesem Reihenauftakt lassen. Zum Glück hat mich dieses Buch dann trotz ungutem Gefühl sehr positiv überrascht. 

Die Geschichte beginnt bereits mit einer falschen Fährte – ups. Und mit jeder Menge Geheimnissen und Überraschungen  geht es dann weiter. Wobei der Leser nur mit einem mehr als knappen Informationsvorsprung zu den Protagonisten ausgestattet wird. Nur schwerlich lässt sich Freund von Feind unterscheiden und auch die Ziele von Oz werden nur leicht gelüftet. 

Somit bleibt die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite spürbar. auch die Charaktere lassen sich nur schwer in die Karten schauen. Immer wieder wird der Leser gezwungen die Beweggründe zu hinterfragen. Also ist dies keine vorhersehbare Story. 

Iris ist zu Beginn noch ein typischer, trotziger Teenager mit einem Haufen seelischem Gepäck. Da sie aber auch eine Art fotografisches Gedächtnis verfügt, leuchtet sie bald auf dem Schirm von Mr. Oz auf und gerät in seine Fänge. Dort lernt sie schnell, ihre Stärken auszuspielen und niemanden zu vertrauen. Dadurch macht sich einen ziemlich Entwicklungsprung. Das ist dem Autor sehr gut gelungen. Da macht sich vermutlich doch die Erfahrung von Marcel van Driel bemerkbar. Den Charaktere wie auch Story und Spannungsbogen lassen keine Schwächen erkennbar sein. Das Buch und seine Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seiten und lässt hoffen, das es bald weiter geht.

Fazit: Das Buch und seine Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seiten und lässt hoffen, das es bald weiter geht. 

Krystyna Kuhn – Monday Club: Das erste Opfer

Krystyna Kuhn – Monday Club: Das erste Opfer

© Oetinger



Reihe:             Monday Club # 1 von 3
Verlag:           Oetinger
Format:         Hardcover mit Schutzumschlag, EBook, Hörbuch
Umfang:        384 Seiten
Erschienen: 17.Juli 2015

Website zur Reihe: www.monday-club.de

Inhalt:
Kann ein Mensch zwei Mal sterben? 

Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit! Die sechzehnjährige Faye Mason leidet seit früher Kindheit unter idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind. (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung:
Auf Krystyna Kuhn bin ich zum ersten Mal durch ihr Buchreihe „Das Tal“ gestoßen. Eine Mystery-Thriller-Reihe in 8 Bänden für junge Leser. Jetzt legt sie in Sachen Mystery-Thriller nach und schickt Faye, eine 16 jährige Highschool-Schülerin in den Alptraum den sie Leben nennt.

Ich sollte Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen. Aber Fragen stellen durfte ich nicht. (S. 185)

Bluehaven ist auf den ersten Blick eine typische Kleinstadt in Maine. Doch hinter den Kulissen regiert eine geheime Gruppe, genannt der Monday Club, bestehend aus den 4 reichsten Familien der Stadt. Auch Faye soll nach ihrem Abschluss Mitglied werden, doch irgendetwas stimmt nicht mit der Club. 

Fayes Leben sieht nach außen perfekt aus. Sie ist beliebt, gut in der Schule (Harvard ruft) und mit dem süßesten Junge der Stadt liiert. Doch dann stirbt ihre beste Freundin und alles beginnt sich zu verändern. Als ob Faye jetzt die Folgen ihrer Krankheit (chronische Schlaflosigkeit) spüren muss.

Immer mehr Fragen tauschen auf und keine gibt befriedigende Antworten. Immer mehr Geheimnis tauchen auf und alle mauern. Und dann taucht ein rätselhafter Junge auf und Geister tauchen auf, die Warnungen von sich geben. Wem kann Faye noch vertrauen?

Ein Spiegel, aus dem Tote sprechen, wenn sie noch leben. (S.349)

Das Buch kommt harmlos daher. Anfangs geht es nur um das Ende der Sommerferien, um das letzte Highschooljahr und die Freunde endlich wiedersehen. Doch schnell lässt die Autorin kleine unheimlich Schauer über den Rücken der Leser jagdt.

Die Charaktere gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr an Profil und Fazetten. Doch Keine läßt sich jetzt schon in die Karten schauen. Wer also etwas vorhersehbares sucht, ist ihr völlig falsch. Die Autorin findet gefallen daran, den Leser immer wieder auf falsche Spuren und in Sackgassen zu schicken. Das macht das Lesen zu einem Vergnügen und lässt einem keine Möglichkeit das Buch auch mal zur Seite zu legen. Zwar verspürt man keine übermäßige Spannung, dafür ist das Buch zu sein Einleitung und Vorbereitung auf das kommende, doch einen leichten kontinuierlichen Zug durch das Buch kann ich leider nicht verschweigen. Ähnlich wie beim Tal verfügt das Buch über einen gewissen Suchtfaktor.

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