Laura Lay – Das Geheimnis der Flamingofrau

Laura Lay – Das Geheimnis der Flamingofrau
Kindle-eBook, erotische Erzählung, ca. 50 Seiten, erschienen 2012

Inhalt: 
Eine Geschichte in einer Geschichte. Ein finanziell abgebrannter
Schriftsteller ersinnt für eine geheimnisvolle Mäzenin eine Geschichte
über eine Gutsbesitzerin, ihre scheue Sklavin und einen
Teilzeitlehrer/Journalist.





Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit großen Fragezeichen. Eine geheimnisvolle Frau
– Tania von Rosenfels –, die neu in einen scheinbar sehr beschaulichen
Ort zieht, wird zum Ziel zahlreicher Gerüchte. Erst im Anschluss lernen
wir den Schriftsteller in seiner recht ausweglosen Situation kennen. Da
hinein platzt das Angebot an ihn, eine erotische Geschichte für eine
Mäzenin zu schreiben, gezahlt wird seitenweise und die Dame bestimmt
selbst die Richtung. Und so lernen wir den Autor, Tania und ihr
„Geheimnis“ kennen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich. Ab der ersten Seite
konnte ich problemlos mein Kopfkino anstellen und mich treiben lassen.
Trotz der anschaulichen Erzählweise, bleibt die Geschichte herrlich in
der Schwebe. Immer nur in klitzekleinen Schritten geht es auf das Finale
zu. Dabei werden gleich 2 Storys aufgebaut. Zum einen die Geschichte um
Tania und dann die Geschichte des Schriftstellers.

Schon während der Preisverleihung bekommt man eine Vorschau, worauf es
bei Tania und den Lehrer hinausläuft, ohne dass jedoch das Wie verraten
wird.

Für die weitere Ausführung möchte ich etwas vorab anmerken: Wer mich
kennt, vor allem durch meine Community-Aktivitäten, wird wissen, dass
BDSM nicht unbedingt zu meinen Lieblingen gehört. Das Versklaven durch
Anschreien, Befehle, Erniedrigung und vielleicht durch Schmerz ist für
mich nicht wirklich erotisch. Allerdings weiß ich, dass dies
Geschmacksache ist und somit auch seine Berechtigung hat.

Diese Erzählung hat allerdings Elemente genau diese Richtung, doch wird
hier subtil und leise vorgegangen. Es wird nicht, wie in vielen anderen
Geschichten, peitschenschwingend in dunklen Kellern quer durch die Orgie
„getanzt“. Das empfand ich als sehr angenehm.  Im Mittelpunkt der
Erotik stehen steht eine Frau, die weiß, was sie will, und sich dabei
nicht in die Karten schauen lässt. Ein Mädchen, das weiß, wem es
vertrauen kann, und ein junger Mann, der so wunderbar naiv in eine
Situation hineingerät, bei der man nur noch agieren, aber nicht mehr
denken kann.

Insgesamt hat mich die Geschichte wirklich überzeugt und ich hoffe, dass
ich von der Autorin noch mehr zu lesen bekomme, denn Erotik mit Niveau
ist schwer zu finden und ich weiß, wovon ich spreche.

Also Laura, falls du dies liest: Ich möchte mehr davon „g“  und danke
für die Gelegenheit, deine Geschichte zu lesen. Ich schätze, du hast
einen neuen Fan.

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