Brandon Sanderson – Die Worte des Lichts (Sturmlicht-Chroniken #3)

Brandon Sanderson – Die Worte des Lichts (Sturmlicht-Chroniken #3)

Endlich geht es weiter im Roschar-Universum. Da ich durch eine „Unachtsambarkeit“ in diesem Reich gelandet bin und jetzt bin ich Up-To-Date. Es hat auch nur 2 Wälzer gedauert, die ich von der Ankündigung bis zum Erscheinen dieses Buches lesen musste. Und wie es weiter geht, das könnt ihr hier lesen … 

Inhalt:
Die Welt Roschar wird von Stürmen und Machtkämpfen erschüttert. Der Krieg zwischen dem Volk von Alethkar und den geheimnisvollen Parshendi tobt bereits jahrelang – ein Krieg, der magische Geheimnisse aus dunkler Vergangenheit heraufbeschwört. Ein Krieg, in dem einfache Menschen als Helden aufstehen, Jäger zu Gejagten werden und sich Magie in Fluch verwandeln kann.

Sechs Jahre ist es her, dass der König von Alethkar ermordet wurde. Sein Mörder, ein geheimnisvoller, weiß gewandte Attentäter, wurde offenbar von dem Volk beauftragt, mit dem der König gerade einen Friedensvertrag unterzeichnet hatte: den Parshendi. In ihrem Rachedurst stellten die Großprinzen der Alethi ein Heer zusammen und zogen gegen die Parshendi in den Krieg. Nun, sechs Jahre später, ist dieser Krieg zu einem Stellungskampf auf der unwirtlichen Zerschmetterten Ebene erstarrt. Schon beginnen sich die Adligen in Intrigen aufzureiben, als plötzlich der Attentäter wieder zurückkehrt – und mit ihm Wesen aus einer vergessen geglaubten Vergangenheit: die Strahlenden Ritter mit ihren magischen Klingen. Können sie den Krieg beenden? Werden sie die Alethi und ganz Roschar vor dem letzten, alles zerstörenden Sturm retten können?
(Quelle: Amazon.de)


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Meine Meinung:

Vorsicht – hier wird jetzt gespoilert!

Schallan, Dhalinar, Kalladin und Szeth gehen ihren Weg weiter. Auch wenn viele Hürden und Abgründe warten. Kalladin lernt seine Macht immer mehr kennen, ebenso Schallan, doch sind sie beide gezwingen Allianzen einzugehen die sie nie für möglich gehalten haben. Kalladin indem er einem Hellauge vertrauen lernen muss und Schallan, die aus ihrem behüttenten Elternhaus herausgerissen, sich plötzlich zwischen Gaunern, Spionen, Verräter und Intriganten zurecht finden muss. Dort sucht sie nach Verrätern, nach Mördern und ihrem eigenen Platz. Nebenbei muss sie immer noch  ihre Familie retten, doch Jhasnar Plan droht durch Attentäter zu scheitern.

Ihr seht es passiert jede Menge in diesem Buch. Das Tempo hat in diesem Buch ordentlich angezogen. Es ist so viel geschehen, das ich bei 2. Lesen, wahrscheinlich noch Neues entdecken würde. So langsam sammeln sich die Akteure alle auf der zerbrochenen Ebene, und man spürt das Unheil förmlich heran kriechen. 

Die Konflikte zwischen den einzelnen Großprinzen und Großfürsten spitzen sich zu und man wartet immer auf den nächsten Knall. Nicht immer ist er einem vergönnt, doch wenn er kommt, dann knüppeldick und nachvollziehbar.

Das finde ich nach wie vor sehr gut vom Autor gehändelt. Manchmal lässt er seine Charaktere vorhersehbar und dann wieder unvorhersehbar agieren. So wie das leben nun einmal spielt. Nicht immer ist alles Vorgegeben. Das Schicksal ist nicht in Stein gemeißelt und so mischt sich eine behütet aufgewachsene Adlige unter Sklavenhändler, Deserteure und Verräter. Um doch ihren Weg gehen zu können und ihre Unabhängigkeit zu behalten. Ein versklavter dunkeläugiger Soldat, wird zu Beschützer und Vertrauten des höchsten Hellaugen im Staat. Und so spielt Autor und Schicksal mit dem Leben der Einwohner Roschars. Er baut Brücken und lässt Dämme brechen. Gibt dem Schicksal einen Stups und versperrt Wege, wenn man sich am Ziel fühlt.

Ich bin gefangen von Sanderson Welt, seinen Charakteren und von den Möglichkeiten die sich noch bieten. Sogar mit dem Umfang seiner Bücher habe ich mich abgefunden, den kürzen lässt sich einfach nichts. Dafür ist seine Welt zu gigantisch und zu umfangreich. 

Zum Glück kommt schon in diesem Monat der 4. Band raus. Und ich muss nicht lange auf mein Wiedersehen in Roschar warten.

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