Simon Beckett – Die Verlorenen

Endlich – Es gibt neuen Lesestoff von Simon Beckett. Mit Die Verlorenen eröffnet der Autor der David-Hunter-Reihe ein neues Kapitel.

Mit Jonah Colley hat er einen neuen „Helden“ erschaffen. Und schickt ihn in seinem ersten Thriller direkt in durch seine persönlich Hölle. Ich habe einen meiner letzten Urlaubstage mit Jonah verbracht und kann euch mehr erzählen, wenn ihr weiter lest …

Inhalt:

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…

Quelle: Rohwohlt.de


weitere Werke des Autors als Affiliate-Link für euch:


Meine Meinung:

Bereits 2008 habe ich Simon Beckett für mich entdeckt. Damals habe ich den 2. Band der David-Hunter-Reihe „Kalte Asche“ in die Finger bekommen. Inzwischen sind es 6 Bücher, in denen man seinen Helden durch die Abgründe der menschlichen Taten und persönliche Tiefschläge begleiten konnte. Jetzt ist es Zeit für eine Pause und einen neunen Helden. Dieser ist kein Anthropologe, sondern ein Polizist. Jonah Colley gehört zur bewaffneten Einheit der Londoner Polizei und geht seit 10 Jahren durch seine persönliche Hölle. Er hat inzwischen fast gelernt, mit dem Grauen und dem Verlust seiner Vergangenheit, mehr schlecht als Recht zu leben. Doch ein Anruf schleudert ihn zurück und lässt ihn bald erkennen, das sein Alptraum noch lange nicht vorbei ist.

Ich habe schon lange keinen Thriller mehr in einem Rutsch lesen müssen. Trotz den Grauen, das Simon Beckett immer wieder herauf beschwört und das mich teilweise den Atem anhalten lässt, konnte ich den Blick nicht von den Seiten, von der Geschichte wenden. Spannung und Thrill haben mich so gefesselt, das ich selbst das Essen vergessen habe.

Auch mit Jonah konnte ich mich identifizieren. Es ist mit jeder Seite für mich lebendiger geworden. an seiner Stelle hätte ich mich vermutlich ähnlich verhalten, wenn ich überhaupt so lange wie er überlebt hätte. Ich kann verstehen, wie er dort gelandet ist, wo ich ihn als Leser vorgefunden habe. Wie es in der Geschichte gehandelt hat. Und ich habe eine Vorstellung davon, wie es weitergehen könnte mit ihm. Ich habe mit ihn gelitten, ich habe mit ihm geweint und ich habe mit ihm gekämpft. Ich hab mit ihm sogar fast aufgegeben. Und ich will mit ihm weiter machen, um zu sehen, wo hin sein Leben noch führen wird. (Und um das Geheimnis um Theo zu lösen.)

Fazit: Mit Die Verlorenen hat mich Simon Beckett wieder voll in seinen Bann gezogen. Jonah Colley hat begeistert mit seiner Düsternis, seinen Abgründen und der Dramatik.

Tagged , , , , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.