C. Cussler, G. Brown – Das Jericho-Programm

Geschmäcker ändern sich oftmals, wenn man älter wird. Doch meine Vorliebe für Clive Cussler, Dirk Pitt und Kurt Austin ist seit den 90ern ungebrochen. Und so ziehen immer wieder neue Roman rund um die NUMA bei mir ein.

Die letzte Veröffentlichung die bei mir eingezogen ist, ist Das Jericho-Programm. Das ist bereits das 16. Abenteuer von Kurt Austin und Joe Zavalas. Und ich habe mich wieder mitten hinein gestürzt.

Inhalt:

Die Ölförderplattform Alpha Star 1 im Golf von Mexiko steht in Flammen. Kurt Austin, der sich mit seinem NUMA-Forschungsschiff zufällig in der Nähe befindet, eilt zum Unglücksort. Im letzten Moment kann er noch Überlebende retten. Anschließend taucht er mit einem kleinen U-Boot ab, um eine Möglichkeit zu finden, den Ölstrom zu stoppen und eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Doch am Meeresgrund entdeckt er Unglaubliches: Es war kein Unfall, sondern ein Anschlag. Bevor Austin herausfinden kann, wer dahintersteckt, wird er vom Präsidenten der Vereinigten Staaten nach Washington gerufen. Eine weit größere Katastrophe steht bevor! Und die Frau, die dafür verantwortlich ist, wird von der ganzen Welt als Heldin gefeiert …

Quelle: Randomhouse.de


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Meine Meinung:

Je nach Buch-Reihe veröffentlich Clive Cussler inzwischen jedes Buch mit einem Co-Autor. Das ist bei der Frequenz in der die Bücher auf den Markt kommen auch nötig, sonst bliebe ihm ja keine Zeit mehr zum schlafen. Aber das nur am Rande.

In den meisten seiner NUMA-Roman sind neben Abenteuern auf Land und Meer und auch der Umweltaspekt bereits sein vielen, vielen Jahren grundsätzlich Bestandteil der Geschichte. Und auch das ein oder andere Thema in den Medien erscheint in den Romanen. In diesem Buch ist eindeutig das Drama um die Deepwater Horizon in den Ideenprozess eingedrungen. Doch einfach nur ein profitgieriger Konzern ist zu klein für einen Clive Cussler Roman.

Ich habe schon in früheren Rezensionen zu CC-Romanen geschrieben, das Realität nur begrenzt Platz darin findet. Das ist auch hier der Fall. Es ist Humor, es gibt Action und auch etwas Drama, aber der ganze Storybogen ist etwas zu überdimensioniert. Ich müsste spoilern, um aufzuzählen wo sich hier vergaloppiert wurde, doch das fändet ihr sich nicht nett von mir. Also belasse ich es lieber.

Die Überdimensionierung wirkt sich auch etwas auf die Spannung aus. Für mich hätten es deutlich weniger Pausen zum Luftholen geben dürfen. Doch die Chemie zwischen Kurt, Joe und der Story haben für mich wieder viel gerettet. Ich schätze meine Liebe zu der Reihe ist einfach unerschütterlich und meine Mängelliste einfach noch nicht lang genug, um mich nicht auf den nächsten Roman der Reihe freuen zu.

Fazit: Das Jericho-Programm ist nicht der beste Roman der Reihe, hat aber durchaus seine Stärken und hat mich im Endeffekt gut unterhalten.

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