Marah Woolf – Fluch der Aphrodite

Vor 3 Jahren bin ich zum ersten Mal den griechischen Göttern von Marah Woolf begegnet. In der Götterfunken-Trilogie habe ich mich in Jess, Cayden und die Götter verliebt. Jetzt hat einer dieser Götter seine eigene Geschichte bekommen. Apoll hat eine sympatische Rolle in der Trilogie gespielt, aber nur eine Nebenrolle. Doch jetzt geht es um ihn und nur um ihn und um seinen Fluch.

Inhalt:

Vor über dreitausend Jahren kämpfte Apoll an der Seite der Trojaner, um die Stadt vor den Griechen zu schützen. Doch seine Schwäche für das weibliche Geschlecht ließ ihn diese Aufgabe viel zu oft vergessen. Als Troja unterging, gab Aphrodite ihm die Schuld daran und verfluchte ihn. Nie wieder sollte eine Frau sich in den Gott des Lichtes verlieben. Nun hat Zeus Apoll aus Mytikas, der Heimat der Götter, zu den Menschen verbannt und ausgerechnet Aphrodite soll ihn unterstützen, den Fluch zu brechen. Mit Hilfe eines Tinder-Accounts, zweifelhaften Liebesromanen und den gut gemeinten Ratschlägen seiner Freunde versucht er ein Mädchen zu finden, das sich trotz des Fluchs in ihn verliebt. Ein fast aussichtsloses Unterfangen. Und dann tauchen auch noch uralte Feinde auf, die nicht zulassen wollen, dass er sein Glück findet und in den Olymp zurückkehrt. Er muss sich Gegnern stellen, die jahrhundertelangen Hass in sich tragen.

Quelle: Marah Woolf


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Meine Meinung:

Theoretisch ist Fluch der Aphrodite ein Einzelband. Doch ganz ehrlich, ohne die Götterfunken fehlen dem Leser die Vorkenntnisse zu den agierenden Personen und dem Hintergrund. Daher lest zuerst die Triologie und dann verliert euch im Fluch der Aphrodite und genau das werdet ihr.

Ich habe mich verloren, nach dem ich mich erst verloren gefühlt habe. Die Geschichte beginnt im Grunde von 3000 Jahren, zur Zeit der größten Verehrung der griechischen Götter. Zu einer Zeit als Menschen nur der Spielball der Götter waren und in der sie sich eigentlich nur für sich selbst interessiert haben. Doch das ändert sich im ersten Drittel des Buches. 10 Jahre Krieg um Troja, in dem die Götter ihre Züge gespielt haben ohne auf Mensch und Gefühl Rücksicht zu nehmen, gipfelt alles im einem Gemetzel – der Stadt, der Menschen und der Gefühle.

Dieser Teil des Buch, fand ich am schwächsten. Teilweise war dieses Drittel der Geschichte zäh und schwer zu lesen. Ich kannte die Namen, die dem Leser hier begegneten schon so viele Jahre, da ich mich seit meiner Teenager-Zeit für griechische Mythologie interessiere. Doch ich befürchte, das der ein oder andere Leser etwas überfordert sein könnte von den vielen Namen und Familienverhältnissen. Da hilft die Übersicht die dem Buch anhängt nur mäßig. Einfacher wird es wenn die Erzählung in die Gegenwart wechselt und dann wird es auch viel spannender.

Wie sich die Götter an einem Campus zurechtfinden und in der heutigen Welt war sehr unterhaltsam. Die Geschichte hat von da an, den Charme, den Humor und auch das Drama, das ich mir erhofft habe. Es machte wieder richtig Spaß in diese etwas merkwürdige Realität der Götter einzutauchen. Und sich mit ihnen ins Abenteuer „Fluchbrechen“ zu stürzen.

Fazit: Die Geschichte kann etwas langsam in die Gänge, doch konnte kann durch den bekannten Zauber glänzen. Eine wunderbare Ergänzung zu Götterfunken-Trilogie.

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