Kai Meyer – Maschinengötter

Kennt ihr das Gefühl durch ein Buch nur zu durch zu rasen? Wenn die Geschichte plötzlich schon vorbei ist? Wenn einem das mit einem Buch geht – Ok – kann man mit leben, aber wenn einem das mit einer Trilogie geht und plötzlich 1300 Seiten vorbei sind, dann … puh

Inhalt:

Die Galaxis steht in Flammen. Die Maschinengötter sind erwacht und stürzen das Sternenreich in einen kosmischen Krieg.

Inmitten der Wirren kämpft Iniza Talantis um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All, verfolgt von den Schergen des Hexenordens. Denn Inizas Tochter Tanys gilt den Hexen als Schlüssel zum Sieg.

Ihr Weg führt sie auf den verbotenen Mond der Waffenmeister und durch ausgetrocknete Ozeane, auf verseuchte Dschungelwelten und in die Slums der Taragantum-Drift. Doch ihr Schicksal erwartet sie auf Tiamande – der Thronwelt der Gottkaiserin.

Quelle: Buchrücken


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Meine Meinung:

Wie im Vorwort bereits angekündigt hat diese ganze Reihe einen unglaublichen Sog beim Lesen entwickelt. Also allein das Atmen viel schon schwer, während man von Stern zu Stern, von Intrige zu Intrige, von Gefahr zu Gefahr getrieben wurde. Zu den Charakteren verrate ich euch nichts mehr, denn dann würde ich spoilern und wer bis hierher gekommen ist, sollte sie eigentlich alle kennen.

Das Tempo der Geschichte bleibt einfach hoch. Und tief stapeln tut Kai Meyer bei dieser opulenten Austattung der Geschichte auch nicht. Wenn man eine ganze Galaxie oder auch mehrere zur Verfügung hat, dann kann man auch ganze Welten untergehen lassen und ganze Planeten verbrennen lassen. Nur eines geht auch dann nicht – man kann seinem Schicksal nicht entgehen. Und so finden alle Figuren, die sich noch auf dem Schachbrett des Lebens befinden ihren Weg genau dahin, wo sie nie hinwollten und jeder muss seine Rolle spielen – ohne Script und ohne Hoffnung auf ein Überleben.

Ich habe es geliebt – von der ersten bis zur letzten Seite – außer die Stelle als er eine bestimmte Figur aus dem Spiel genommen hat. Ich bin nicht sicher, ob ich ihm das verzeihen will. Doch im Ganzen ist die Geschichte um Weltraumpiraten, Hexen und Schwarze Löcher eine der besten Trilogien, die ich je gelesen habe. Diese Spannung und das Tempo bis zum Ende über 3 Bücher zu halten ist ein Glanzstück – diese komplexen Figuren, Welten, Religionen und das alles auf den Punkt mit einem Paukenschlag zum Finale zu bringen, davon kann sich so manch ein Autor noch etwas abschauen.

Normalerweise habe ich bei Reihen mindestens ein Lieblingsbuch, doch hier sind es alle. Keines kann und darf ohne das Andere stehen. Unterstrichen wird es wieder durch die eindrucksvollen Grafiken von Jens Maria Weber, die eindrucksvoll der Geschichte ein Gesicht verleihen.

Fazit: Hier kann ich nur in Superlativen schreiben – fantastisch und gigantisch.

Link zu Band 1 Die Krone der Sterne

Link zu Band 2 Hexenmacht

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