Kai Meyer – Hexenmacht

Die Bücher von Kai Meyer nehmen inzwischen ordentlich Platz in meinen Bücherregalen ein. Viele davon sind Trilogien. Und eine dieser ist heute Thema in diesem Beitrag. Genau genommen der 2. Band einer Weltraum-Trilogie um Schwarze Löcher, Piraten, Hexen, Freundschaft, Liebe und die Macht über sich hinaus zuwachsen. Den 1. Band habe ich euch bereits 2017 vorgestellt (Die Krone der Sterne) und nun folgt endlich Band 2.

Inhalt:

Das Erwachen der Machinengötter

Am Ende des bekannten Universums sucht der Orden der Gottkaiserin nach einem Zugang zu einer uralten Sternenstraße. In ihrer Verblendung rufen die Hexen ihren Götzen an, das Schwarze Loch Kamastraka, und ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören.

Derweil sind Iniza und Glanis dem Orden entkommen und leben mit ihrer kleinen Tochter auf dem Piratenplaneten Noa. Doch auch hier sind sie nicht sicher.

Um das Kind zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf – auch wenn das den Untergang ganzer Welter bedeutet.

Band 2 der Krone der Sterne – Saga

Quelle: Buchrücken


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Meine Meinung:

480 Seiten für einen 2. Band ist nicht der umfangreichste Folgeband der es je in mein Regal geschafft hat, aber so oft kommt es gar nicht vor. Und 480 Seiten spannungsgeladen zu füllen ist noch schwieriger. Doch Kai Meyer ist seinem Ruf als einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren wieder einmal mehr als gerecht geworden.

Einmal in der von Kai Meyer geschaffen Welt gefangen fällt es schwer, sich wieder zu lösen. Es geschieht so viel, das man Angst hat einen der Handlungsfäden zu verlieren, wenn man eine Pause einlegt. Aber wer muss schon Luftholen, wenn er mit und gegen Weltraumpiraten kämpft, wenn man Familien findet und verlässt und wenn man sich Feinden gegenüber sieht, die man sich nicht einmal in seinen Alpträumen vorstellen mag.

„… Alles war eins, alles war Angst.“

Kapitel 31, Kai Meyer – Hexenmacht, Fischer TOR 2018

Iniza und Glanis leben mit ihrer Tochter inzwischen auf Noa, doch diese Sicherheit ist trügerisch. Und nicht nur Inizas Vater bedeutet Gefahr für sie, denn auch ihr Onkel Fael spielt nicht mit offenen Karten, die STILLE begehrt auf und die Hexen und die Gilde bedrohen nicht nur die kleine Familie sondern den ganzen Planeten. Doch das ist nur eine Kleinigkeit gegen das, was sich im Untergrund regt und Fael ist im Begriff etwas zu wecken, das für das ganze Reich zur Gefahr werden kann. Für jedes aufgedeckte Geheimnis scheinen 2 neue auftauche. Und die Vergangenheit der Mitstreiter könnten zur Gefahr werden, doch erstmal versprechen sie Hoffnung.

Das Tempo ist mehr als nur rasant, die Spannung greifbar und teilweise fast nervenaufreibend. Daneben wird die Welt von Tiamande noch fantastischer und ich hatte stellenweise Angst den Überblick zu verlieren. Doch irgendwie hat es der Autor geschafft, das es dann doch nicht geschehen ist. Trotzdem war ich froh, das dieses Buch endlich ein Ende hatte. Denn mein Kopf war kurz vor einem Kurzschluss, aber ich konnte und wollte das Buch einfach nicht zum Luftholen unterbrechen.

Fazit: WOW – das ist das erste das mir nach dem Lesen in den Sinn kam. Die Spannung, die Charaktere, die fantastische Welt – alles hat mich gefesselt, überzeugt und wieder begeistert. Genau so muss Phantastik sein.

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