Bettina Kiraly – Ein Tannenbaum für Ben

Ein ersten Schritt in Richtung Weihnachten ist gemacht – ich habe meine erste Weihnachtsgeschichte für dieses Jahr gelesen. Ob Ben nicht nur seinen Weihnachtsbaum, sondern Niklas auch eine neues Glück findet und ob mich die Geschichte überzeugen konnte, das erfahrt ihr hier …

Inhalt:

Das zweite Weihnachten ohne seinen Ehemann. Für Niklas der blanke Horror, doch für seinen Sohn Ben soll es trotzdem ein schönes Fest werden. Der riesige Tannenbaum, den Ben aussucht, gefällt Niklas gar nicht. Der nette Christbaumverkäufer Jakob, der ihnen den Baum nach Hause bringt, dafür umso mehr. Dass die Anziehungskraft auf Gegenseitigkeit beruht, sollte ein Grund zur Freude sein. In wenigen Tagen wird Jakob allerdings für Monate die Stadt verlassen.
Ist zwischen Niklas und Jakob mehr als eine heiße Affäre möglich, wenn ihre Leben sich völlig unterscheiden?

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Meine Meinung:

Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr fast vorbei. Zum Glück geht es jedes Jahr mit einer heimeligen Zeit und einem anschließenden Feuerwerk, doch die Zeit bis dahin ist mit jeder Menge Vorbereitungen, Arbeit aber auch Zeit für Besinnlichkeit gefüllt. Ich fange dieses Jahr einfach schon einmal ein paar Tage früher an und verkrieche mich mit meinem Reader auf die Couch (Ok, nicht ganz freiwillig, aber wenn die Gesundheit streikt, dann muss man halt auch mal zurückstecken). Zum Glück hat Bettina ihr Weihnachtsbonbon bereits aufgetischt, so das ich gut versorgt bin.

Ben ist ein kleiner Junge, der sich einen großen Weihnachtsbaum wünscht. Man schließt den kleine Mann sofort in sein Herz, vor allem wenn er mit seinen großen Augen und seiner süß-frechen Klappe gegenüber seinem Papa seinen Standpunkt klar macht, ist mal als Leser total verliebt. auch sein Papa, der seinen geliebten Mann und Partner vor über einem Jahr zu Grabe tragen musste, schleicht sich super schnell und unwiderruflich ins Herz diesen Lesers. Man spürt die Melancholie und Trauer, die immer noch in seinem Herzen wohnt, aber auch die Liebe zu seinem Sohn. Und in all das stolpert der rastlose Jakob. Aktuell Weihnachtsbaumverkäufer, demnächst Skilehrer, danach Bademeister und anschließend – wer weiß. Doch zu Weihnachten kann alles passieren und wenn auch noch Ben mit seiner kindlichen Überlegenheit, seinen Kopf durchsetzt, dann erst recht.

Und so schlitern die Protagonisten und auch der Leser leicht durch einer Geschichte voll Liebe, Trauer, Hoffnung und Humor. Einige Kleine Oberflächlichkeiten sind der Kürze der Geschichte geschuldet und ja, ich wünscht mir, es hääte eine paar Seiten mehr (so 200 oder so) gegeben, damit die Figuren noch mehr Platz und Entfaltungsmöglichkeiten gehabt hätten. Doch die Geschichte ist gefühlvoll und schlüssig, sie enthält viel Gefühl, etwas Tragik und eine gute Prise Humor. Sie unterhält und hinterlässt ein wohliges Gefühl. So darf die diesjährige Weihnachtssaison gern eingeläutet werden.

Fazit: Bettina Kiraly hat mich mit ihren Einstimmung auf Weihnachten voll überzeugt – ich wünschte nur, ich hätte etwas ehr Zeit mit Ben, Niklas und Jakob gehabt.

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