Antoine Laurain – Ein Tropfen vom Glück

Mit „Liebe mit zwei Unbekannten“ hat sich Antoine Laurain 2015 in mein Herz geschrieben. Der französische Autor hat eine wunderbar ruhige, unaufgeregte Art Geschichten zu erzählen, liebevolle Figuren zu beschreiben, mit kleinen und großen Macken – nie übertrieben, aber (bisher) immer mit Charme und Herz. Aktuell gibt es noch 3 Bücher, die noch auf meinem SuB leben – die aber demnächst hier zu finden sind. Das Erste sogar gleich hier unten.

Inhalt:

Um den Schreck eines Einbruchs zu verdauen, trinken vier Nachbarn eines Pariser Mehrfamilienhauses zusammen eine Flasche Wein aus dem Jahr 1954. Ein fröhlicher Abend mit überraschenden Folgen: Am nächsten Morgen erkennen sie ihre Stadt nicht wieder – sie sind zurückversetzt ins Jahr, aus dem der Wein stammt! Das Paris der fünfziger Jahre wartet mit Überraschungen auf: Julien, der Barmann, lässt in der legendären Harry’s Bar Audrey Hepburn seine neueste Kreation kosten, die er wohlgemerkt nicht nach der Schauspielerin, sondern nach seiner mitzeitreisenden Nachbarin Magalie benennt. Magalie wiederum wird für Juliens Ehefrau gehalten und begegnet ihrer Großmutter als junger Frau. Hubert isst Boeuf Bourgignon mit Édith Piaf und löst ein Familiengeheimnis. Und Bob, der amerikanische Tourist, hat die Mona Lisa ganz für sich allein … Für alle vier wird die Zeitreise zu einer Gelegenheit, sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch wie kommen sie zurück in die Zukunft?

Quelle: Buchrücken


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Meine Meinung:

Bob, Julien, Magalie, Hubert bewohnen ein Haus in der Rue Edgar-Charellier in Paris. Eines Abends nach überstanden Überfall trinken diese 4 Menschen, die sich kaum kennen eine Flasche Wein aus dem Jahr 1954 und danach ist nichts mehr wie es war.

Antoine Laurain ist seinem Stil treu geblieben und hat wieder 4 zauberhafte Protagonisten erschaffen, die mit kleinen Schrullen und Eigenheiten sich wunderbar in eine Geschichte voller Herz einfügten. Eine Geschichte voller Geschichten um ein große Träume, um geheime Schätze, verlorene Familien und um Liebe. Das Ganze gekleidet in den ruhigen, aber dennoch einnehmenden Stil des Autors.

Ich bin immer wieder überrascht wie der Autor mit kleine Gesten, mit leisen Worten eine Atmosphäre schafft in der sich der Leser aufgehoben fühlt. Ich bin mit ins Jahr 1954 gereist – habe einen Abby mit Audrey Hepburn getrunken und mich mit Julien, Hubert und Magalie auf die Spuren ihrer Familien und ein fast verlorenes Paris begeben ein Paris das noch nicht von Touristen überrannt wurde. Nie wurde die Geschichte wirklich laut und trotzdem blieb sie spannend. Diese Besonderheit habe ich bereits in „Liebe mit zwei Unbekannten“ und „Der Hut des Präsidenten“ erlebt und geliebt.

Fazit: Diese Geschichte hat mich wieder eingefangen, mich mitgenommen, mich festgehalten und hinterlässt in mir eine wohlige Wärme. Antoine Laurain ist für mich ein Ruhepol in einer Welt voller Hektik und Lärm – ein kleiner Urlaub vom Alltag.

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