KC Wells – Gestern, Jetzt und Auf Ewig

KC Wells – Gestern, Jetzt und Auf Ewig

Die letzten Bücher der Leipziger Buchmesse dürften wohl noch nicht einmal wieder verstaut sein und schon habe ich meine Nachmesse-Leseflaute überwunden und mich an die Messe-Stapel gemacht. Und glaubt mir, der ist dieses Jahr ein klein wenig höher (Ok nicht nur ein klein wenig) als im letzten Jahr. Mein erstes Buch, das ich davon in Angriff genommen habe, ist von einer meiner Lieblingsautorinnen – KC Wells. Da die Autorin auf der LBM zugegen war und fleißig signiert hat, habe ich mir gleich 2 Print noch auf der Messe zugelegt – zum einen meine Lieblingsgeschichte „Schritt für Schritt“ welche ihr auch schon als Rezi (Link) kennt und ihren neuen gerade zur Messe erschienen Roman „Gestern, Jetzt und Auf Ewig“ die Übersetzung von „BFF“. Ob ich David und Matt jetzt auch zu meinen BFFs gehören werden, das erfahrt ihr hier …

Inhalt:

Seit der zweiten Klasse sind David und Matt unzertrennlich. Sie gingen auf dieselbe Schule, studierten am selben College, arbeiten in der gleichen Stadt und teilen sich eine Wohnung. Komme, was wolle, sie können sich aufeinander verlassen. Und irgendwo auf dieser Reise stellt David fest, dass er sich in seinen besten Freund verliebt hat. Das stellt ihn vor eine schwierige Wahl: Soll er das Risiko eingehen, seinen besten Freund mit diesem Geständnis vielleicht für immer zu verlieren, oder kann er damit leben, für immer zu schweigen?

Quelle: Cursed Verlag


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Meine Meinung:

Ich habe zum ersten Mal Probleme eine Geschichte von KC Wells zu bewerten. Bisher hat mich die Autorin immer überzeugen können. Ich habe bekommen was ich erwartet habe, ich wurde super unterhalten und ich habe mich in ihre Charaktere verliebt. Diesmal ist es nicht ganz so leicht.

Das Erste was mich überraschte, war die Erzählweise. Die Story besteht aus lauter kleinen Auszügen aus 20 Jahren Freundschaft zwischen David und Matt. Wie kleine Ausschnitte aus Davids Tagebuch. Das lies sich nicht so leicht lesen, wie ich es bisher gewohnt war. Auf den ersten Blick erscheint die Geschichte dadurch recht oberflächlich, doch in Wirklichkeit erschloss sich gerade Davids Gefühlsleben dadurch erstaunlich detailliert. Allerdings muss man sich wirklich darauf einlassen.

Spannung sucht man hier vergeblich. Es geht darum, wie sich die Beziehung der Beiden im Laufe der Zeit ändert, wie sie sich vertieft und wie sie erkennen, zu was sie sich entwickelt haben. Ich wünschte, das die Abschnitte aus dem Erwachsenenleben der Beide etwas ausführlicher wären. Etwas tiefer gehen würden. Doch das hat die Autorin leider verpasst. Auch ging mir der letzte Teil zu glatt. Da wäre mehr Potenzial für Dramatik gewesen, was der Spannung und Tiefe definitiv gut getan hätte. So ist die Geschichte mal was anderes, aber sie hat mich nicht geflasht.

Fazit: Die Geschichte ist nicht schlecht, aber der Stil ist gewöhnungsbedürftig und sicher nicht für alle Leser geeignet. Auch Fans der Autorin dürften ihre Schwierigkeiten haben.

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