Marina Adair – It started with a Kiss

In jedes Jahr beginnt für mich mit viel beruflichem Stress. Was ich dann brauche ist ein Feel-Good-Roman der mich entführt, der mich einnimmt und der mich abschalten lässt. Genau das habe ich bei „It started with a Kiss“ gesucht und wenn ihr wissen wollt, ob Marina Adair mir das auch tatsächlich bieten konnte, dann lest hier weiter …

Inhalt:

Nach einer Nierentransplantation will Avery Adams alles mitnehmen, was das Leben ihr zu bieten hat. Ihr größtes Ziel ist die Besteigung eines Berges ihres Heimatortes in der Sierra Nevada, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Einziges Problem: Bis auf das Zeltlager in der sechsten Klasse hat Avery keine Erfahrung. Sie nimmt eine Stelle im örtlichen Naturerlebnis-Hotel an, um sich als Tourenleiterin ausbilden zu lassen. Dabei begegnet sie der größten Herausforderung ihres Lebens … einem gut aussehenden Bergretter mit rauem Charme und Bindungsangst.

Tyson Donovan ist es gewohnt Wochenendtouristen aus dem gefährlichsten Terrain zu bergen. Vor festen Beziehungen scheut er jedoch zurück. Als sein Vater krank wird und das Naturerlebnis-Hotel der Familie auf der Kippe steht, kehrt er nach Hause zurück — und wird schnell daran erinnert, warum er weggegangen ist. Dann jedoch lernt er Avery kennen. Mit ihrer unbändigen Lebensfreude zieht Avery Ty in ihren Bann und er überlegt sogar, für sie den Sprung ins größte Abenteuer überhaupt zu wagen. Bis ein einziger Fehltritt ihr Glück plötzlich zu zerstören droht …

Quelle: Buchrücken


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Meine Meinung:

Das neue Jahr hat bei mir ziemlich stressig begonnen. Und wenn ich Stress habe brauche ich Urlaub, auch wenn dies aktuell beruflich einfach nicht drin ist. Also bleibt mir nur die Literatur um mich weg zubeamen. Zum Glück habe ich noch einige Bücher aus der Blogger WG, zu der ich 2018 zur LBM gehören durfte, auf dem Notfallstapel. Somit war meine Erwartung klar – dieses Buch hatte mich abzulenken, mich aufzuheitern und ich wollte den mich einfach treiben lassen können.

Uund was soll ich euch sagen – Erwartungen erfüllt. Ich habe mich so schnell in Avery und Ty verliebt, das ich es immer noch nicht fassen kann. Aber Avery ist auch ansteckend. Nachdem ihr Körper bisher nur ein Leben auf Sparflamme erlaubt hat, will sie jetzt unbedingt leben – ohne Angst, ohne Bremse und ohne wenn & aber. Und sie will nur für sich leben, sondern auch für Freunde, die es nicht können und so trifft sie Ty – und alles beginnt mit einem Kuss.

Ty wollte nicht mehr nach Hause kommen, den Zuhause bedeutet für ihn Schmerz, Ablehnung und Trauer – doch in seiner Familie steht etwas nicht zum Besten und so kommt er zurück um das Hotel und damit seine Familie zu retten, auch wenn er nicht mit offenen Armen empfangen wird – dafür aber mit einem Kuss.

Die Geschichte trotz nur so von humorvollen Dialogen und funkenstobenden Momenten. Und doch traut sie sich auch traurige und ernste Momente zuzulassen, ohne das es dramatisiert oder gestellt wirkt. Dabei hält sie ein Tempo, das sich angenehm lesen lässt ohne das es sich getrieben anfühlt.

Da „It started with a Kiss“ der Auftakt zu einer Reihe ist, sind mir auch die Nebencharaktere wichtig und auch die Autorin scheint da meiner Meinung zu sein. Den es gibt eine Menge Personen in der Geschichte, auf deren Wiedersehen ich mich auch in den nächsten Büchern freue. Die sich mit kleinen Streichen und Gesten in mein Herz geschlichen haben und von dem der ein oder andere sicher auch noch ein Happy End gebrauchen kann.

Fazit: Avery und Ty haben mich von der 1. Seite an gefangen genommen und mich bis jetzt nicht wieder losgelassen. Ich bin mit ihnen auf Berge geklettert, in Schluchten abgestiegen, habe mit und über sie gelacht und auch das ein oder andere Tränchen weggeblinzelt. Hier hat die Autorin einfach alles richtig gemacht – eindeutig eine Leseempfehlung meinerseits.

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