Nora Wolff – Ich bin nicht schwul

Nora Wolff – Ich bin nicht schwul

Nora Wolff hat sich an einer Outing-Geschichte versucht und mich damit direkt geködert. Ich lebe selbst in einer Gegend die dem Setting von „Ich bin doch nicht schwul“ gleicht und kenne meine Mitmenschen hier leider zu gut. Daher verstehe ich ihre Protagonisten Alex und Simon nur zu gut. Trotzdem ist verstecken und verleugnen, nicht das Rezept um glücklich zu sein. Wie Nora Wolff dies gelöst hat und ob ich ihre Geschichte mochte, könnt ihr hier erfahren …

Inhalt: 
Schwul in einem kleinen Dorf? Für Alex ein Ding der Unmöglichkeit! Hier geht alles seinen geregelten Gang, man arbeitet im Familienunternehmen, sucht sich eine Freundin und baut mit ihr ein Haus, um eine Familie zu gründen. Doch dann tut sein bester Freund Simon das Undenkbare: Er outet sich vor Alex. An sich noch nicht der Weltuntergang, wäre da nicht das kleine Problem, dass Simons Outing in Alex längst vergessene Gefühle weckt, die er eigentlich erfolgreich verdrängt hatte. Und diese Sache auf dem Heuboden vor zehn Jahren… das war schließlich nichts Besonderes! Oder?

Quelle: Cursed Verlag


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Meine Meinung: „Ich bin nicht schwul“ ist das erste Buch von Nora Wolff das ich gelesen habe. Auf meinem SuB liegt noch ein weiteres, doch wohl nicht mehr lange. Man kann also davon ausgehen, das mir die Geschichte gefallen hat. Allerdings war mein Lesevergnügen nicht ganz ungetrübt. 

Ich mochte die Charaktere, die jeder auf seine Art. Trotzdem hatten, wie reale Menschen auch ihre Schwächen, die durchaus an den Nerven zehren konnten. Doch insgesamt machte es vielleicht das Lesen etwas schwieriger, wenn man gerade wieder einmal Alex für etwas massakrieren wollte und deshalb nicht umblättern und weiterlesen konnte, aber – so spielt das Leben. Ein wenig hat die Geschichte deshalb gehakt, trotzdem konnte sie mich überzeugen, da ich mir wirklich vorstellen konnte, das es sich so abspielt – ins unsere doch so fortschrittlichen Welt. 

Alex und Simon haben eine wunderbare Art miteinander, die dem Leser schnell einnimmt. Auch der ein oder andere Nebencharakter hat sich ein Plätzchen in meinem Herzen gesucht, andere sind dafür vielleicht ein wenig zu klischeehaft geraten, aber nicht so sehr, wie der ein oder andere glauben mag. Es gibt diese Verbohrten und Engstirnigen Zeitgenossen leider immer noch zur Genüge. Doch wie im Buch, machen es dafür Freunde mit dem Herz auf dem rechten Fleck wieder wett.

Fazit: Kleine Schwächen hat die Geschichte leider, doch dafür auch sympatische Charaktere und eine sehr realistische Geschichte.

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