Melissa Albert – Hazel Wood . Wo alles beginnt

Melissa Albert – Hazel Wood . Wo alles beginnt

Zum ersten Mal habe ich von Hazel Wood bei der Oetinger Präsentation auf der Leipziger Buchmesse gehört (auch gesehen) und ich habe mich sofort verliebt. Warum? Nun das Cover ist blau! – dann geht es um ein Märchen-Thema! und dann hat mich die Beschreibung auch noch überzeugt – gleich 3 Volltreffer, das Buch musste einfach bei mir landen. Und so ist es dann auch geschehen. Und zwar im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks (Link zur LR) die mir super gut in meinen Urlaub passte. Ob mir das Buch dann auch inhaltlich so gut gefallen hat, wie die Optik erfahrt ihr hier … 


Inhalt: 

Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.

Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.

(Quelle: Dressler Verlag)


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Meine Meinung:

Nachdem ich mich irgendwann von der wunderschönen Aufmachung des Buches los reißen konnte, bin ich fast augenblicklich in die Geschichte abgetaucht. Man wurde fast hinein gesogen und erst in letzten Viertel hatte ich die Möglichkeit wirklich Luft zu holen. Zumindest kurzfristig, da auch der Abschluss nochmals ein ziemliches Tempo vorlegte.

Die Figuren passten zu der mysteriösen und märchenhaften Aufmachung  der Geschichte. Viele hatten keine Vergangenheit und keine Zukunft, dafür aber jede Menge Geheimnisse. In den meisten anderen Geschichten hätte es mich vermutlich gestört, doch hier gehörte es hin. Hier musste es so sein.

Natürlich ist bei dem vielen Geheimnisse und dem Tempo der Geschichte einiges im unklaren geblieben. Doch es soll weitergehen. Für 2019 sind die Tales of the Hinterland angekündigt. Ich erhoffe mir dann noch die ein oder andere Erhellung was Protagonisten und auch Vorkommnisse angeht. Ansonsten habe ich nur am Ende der Geschichte etwas auszusetzen. Denn ich habe nicht das Happy End bekommen, das ich gewollt habe und mir ging es am Ende etwas zu glatt und schnell. Aber das ist jetzt Jammern auf ganz hohem Niveau und kann von euch getrost ignoriert werden. 

Fazit:   Ihr sucht eine eher dunkle, aber spannende Mysterie-Storie? Dann seit ihr hier genau richtig. Ganz ohne Disney-Kitsch und rosaroten Happy Endings erzählt Melissa Albert eine Geschichte zwischen Realität und alternativer Märchenwelt mit Charakteren, die sich ihr Märchen sicher anders vorgestellt haben und die ihren Platz ohne ihre Geschichte noch suchen. Ein Buch das mich positiv überrascht und dadurch begeistert hat.

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