Andrew Grey – Fremde Weiten [Kurz & Knapp]

Andrew Grey – Fremde Weiten [Kurz & Knapp]

Ich kann es nicht lassen oder? Wenn irgendwo Andrew Grey draufsteht muss ich es lesen. Dabei wollte ich mich och bei seinen Reihen etwas zurückhalten, da mich die in der letzten zeit nicht mehr wirklich überzeugt haben. Und was habe ich hier getan? Genau ich habe wieder eine Band aus einer reihe gelesen und dann auch noch aus einer, die ich bisher noch nicht versucht habe. Das heißt ohne jegliche Vorkenntnisse des Settings und ohne Einführung der (Neben-)Charaktere springe ich in meine Abenteuer im Wilden Westen. Hoffentlich geht das gut:

 

Andrew Grey – Fremde Welten

Inhalt:

Der Westernsänger Willie Meadows ist ein einziger Schwindel. Er hat noch nie auf einem Pferd gesessen und seine „Western“- Klamotten stammen aus einer Boutique in LA. Kein Wunder, dass Wilson Edwards, der echte Mann in diesen nachgemachten Stiefeln, unter einer Schreibblockade leidet. Entschlossen, wieder Zugang zu seiner Musik zu finden, kauft er eine Ranch in Wyoming, um das Landleben kennenzulernen, auch wenn er keinen Schimmer hat, wie man eine Ranch führt. Dann taucht Steve Peterson auf. Verzweifelt, mittellos und hungrig, ist er gerade aus einer Klinik entkommen, die Homosexuelle umerzieht und von der Sekte seines Vaters betrieben wird.

Eigentlich sollte Steve die Pferde des Vorbesitzers ausbilden, aber nun ist der Job futsch, zusammen mit seinem vermeintlichen Arbeitgeber. Glücklicherweise hat Wilson eine vorübergehende Lösung parat: Steve kann “Ranch-sitten“, während Wilson geschäftlich in LA ist. Aber als er wieder zurückkommt, erkennt Wilson den Besitz kaum wieder. Auf den Koppeln stehen Pferde in Ausbildung und die Ranch ist in einem Topzustand. Und plötzlich erkennt er, dass er nicht vom Cowboydasein inspiriert wird, sondern von Steve selbst.

Aber die Sekte ist immer noch hinter Steve her und Wilsons Angst vor einem Skandal bedeutet, dass er sich immer noch nicht öffentlich geoutet hat. Ein Coming-out könnte das Ende von Willies Karriere bedeuten – aber seine Gefühle für Steve zu leugnen, könnte den einzigen Teil von ihm auslöschen, der echt ist.

Quelle: Dreamspinner Press)


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Meine Meinung:

Ja, er kann es noch! Bin ich beruhigt. Mit dem 4. Band aus den Geschichten aus der Ferne und ohne weitere Vorkenntnisse der Reihe, kann ich nur sagen – so macht man das. Zwei Protagonisten, in die man sich hineinversetzen kann und mit denen man Mitleiden und Mitlieben kann und rundherum ein Setting das mit Humor auch auch mit ernsteren Tönen seine Helden gekonnt in Szene setzt. So habe ich Andrew Grey lieben gelernt und so möchte ich das eigentlich immer haben. Besonders gut fand ich, das er diesmal auch einen kleinen erhobene -Zeigefinger nicht unterdrückt hat. Ob gegenüber der Sekte von Steves Vater oder dem Leben, dem Willie entfliehen will.

Ich hatte bei Andrew gelegentlich das Gefühl, das er sich in Klischees verrennt und das dadurch der natürlich Fluss seiner Geschichte in eine andere Bahn gezwungen wird, als die Story eigentlich wollte. Doch das hat er hier komplett unterlassen, so das sich die Geschichte von Steve und Willie frei und ungezwungen entwickeln konnte und mich dadurch mitgenommen hat. Allerdings habe ich jetzt ein Problem! ich muss den Rest der Reihe lesen  – definitiv und unbedingt.

 

Fazit: So sieht es auch wenn Andrew Grey zeigt, für was man ihn liebt. Genau so will ich meine Cowboys von Andrew geschrieben bekommen und genau so bin ich glücklich.

 

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