Clare London – Liebe ist Trumpf

Clare London – Liebe ist Trumpf

Ein Roadtrip in die Vergangenheit – wie könnte ich da widerstehen. Von Clare London hab ich bisher noch nicht gelesen gehabt, ob sich das in Zukunft ändern wird, werde ich eure hier erzählen:

Inhalt: 

Als frisch gebackener Single Ende zwanzig und gelangweilt von seinem ruhigem Leben in einem Londoner Vorort, entdeckt Daniel Cross bald den Reiz der sozialen Medien. Begeistert über die Möglichkeit, seine alten Sportkumpel aus der Schulzeit ausfindig zu machen, begibt er sich auf die Suche, um herauszufinden, zu was für einem Mann jeder der Jungen geworden ist.

Dans erster Fehler besteht darin, sich bei Facebook mit dem falschen Carson zu befreunden und so mit einem völlig Fremden zu chatten. Nick Carson ist jedoch nicht beleidigt und bietet an, Dan auf der Suche nach den anderen zu begleiten. Das ist für beide der erste Schritt in Richtung Freundschaft und mehr.

Das Wiedersehen mit der „Gang of Four“ bedeutet für Dan ein Wechselbad der Gefühle, doch Nick ist ihm eine ständige Stütze. Keiner von ihnen ist jedoch auf die Preisgabe persönlicher Geheimnisse vorbereitet, die sie lange verborgen geglaubt haben.

Quelle: Dreamspinner Press


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Meine Meinung:

Hier wird es wieder einmal durchwachsen. Der Stil von Clare London lässt sich vermutlich am Besten mit – nicht ausgereift – beschreiben. Was ich damit meine? Ich hatte die meiste Zeit das Gefühl, als würde nicht einmal die Autorin wissen, welche Geschichte ihre Protagonisten erzählen wollen. Das irritiert den Leser und wirkt sich auch auf den Leseflussß aus, der eher als stockend zu bezeichnen ist. 

Dabei mochte ich die Hauptprogagonisten. Sowohl Daniel und Nick sind sympatisch und ihre Handlungen weitestgehend nachvollziehbar. Mit weitestgehend meine ich, das ich beim lesenimmer mal wieder das Gefühl hatte, als versuche die Autorin den Männern ihren Willen aufzudrücken. Manche Handlungen Abläufe wirken gestellt. Ob das an der Übersetzung liegt oder am Stil der Autorin kann ich nicht beurteilen, aber es hat mich doch gestört. Dadurch wurde viel Potenzial verschenkt. 

Bei den Nebencharakteren hatsich die Autorin dann auf Überzeichnungen verlassen. Das war mir dann doch ToMuch und konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Das Grundgerüst der Geschichte ist wirklich gut, doch bei der Ausarbeitung der „Feinheiten“ kommen die Schwächen zum Vorschein. Schade, so verschenkt man Potenzial.

Fazit: Eine gute Idee, die dann an der Umsetzung scheitert und mich daher leider nicht überzeugen konnte.

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