John Inman – Zerbrochenes Glas

John Inman – Zerbrochenes Glas

Gordon ist jung und auf der Überholspur, doch dann zerstört eine einzige dumme Idee sein Leben und das Anderer. Wir kann man auf den Ruinen des eigenen Leben und aus dem Schutt der Anderen ein neues Leben aufbauen. Ob das geht oder wie das geht, erzählt John Inman in seinem aktuellen Buch. Wie es bei mir ankam, erfahrt ihr hier …

 

Inhalt:

Im Alter von sechsundzwanzig Jahren geht Gordon Stafford davon aus, dass seine Tage gezählt sind. Zumindest hofft er das. Vor zwei Jahren kam durch seine Schuld bei einem Autounfall ein Mann ums Leben. Seither plagen ihn Schuldgefühle und Selbstmordgedanken.

Dann bewahrt ihn Squirt – ein Obdachloser, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat – vor einem schrecklichen Schicksal. Über Nacht findet Gordon nicht nur ein neues Licht, dem er folgen kann und vielleicht sogar den Mut, zu leben, sondern er begreift auch, dass vielleicht am Ende des Tunnels die Liebe auf ihn wartet.

Gordon hätte nie gedacht, dass er einen Weg finden würde, sich selbst zu vergeben. Doch indem er das tut, öffnet er sein Herz – für die Liebe eines Mannes, den er am meisten verletzt hat. (Quelle: Dreamspinner Press)


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Meine Meinung:

Dieser Roman ist definitiv kein Leichtgewicht für zwischendurch. John Inman lässt seine Protagonisten durch die reale und die metaphorische Hölle gehen. Von Unfall mit Todesfolge, Selbstvorwürfen mit Suizid-Gedanken bis hin zu Nervenzusammenbruch mit Psychatrie-Aufenthalt. Wenn man dem Autor eines nicht vorwerfen kann, dann das er es seinen Protagonisten zu einfach macht.

Man könnte das ganze, jetzt natürlich ziemlich plakativ halten und einfach eine neue Liebe und ein neues Leben schreiben, doch dann hätte ich definitiv keine Gänsehaut und keine Tränen in den Augen gehabt. John Inman hat eine Geschichte geschrieben, die mich berührt hat. Die mir Protagonisten geliefert hat mit denen ich hoffen und bangen, denen ich Vorwürfe aber auch mitleid entgegenbringen konnte. Wie in wirklichen Leben, gibt es hier nicht nur Schwarz und Weiß, sondern alle Graustufen die das Leben so bieten kann bis am Ende der Regenbogen wartet und vielleicht ein neuer Anfang.

Diese Geschichte wartet mit viel Spannung auf. Und diese wird langsam und kontinuierlich aufgebaut, bis sie dann in einem riesen Rums explodiert. Als Leser wusste man das etwas kommt, ich hatte sogar eine Ahnung was kommt, aber trotzdem hat es mich in dem Moment zerlegt. Es kommt nicht mehr oft vor, das mit eine Geschichte die Tränen in die Augen treibt, doch diese hat es geschafft.

Dabei waren es nicht nur Gordon und Squirt, die mich regelrecht zu lesen getrieben haben, sondern auch die Nebencharaktere haben es gekonnt geschafft einen um den Finger zu wickeln. Man war Mittendrin und nicht nur dabei. Man hat mit gelitten, mit gehofft und war enttäuscht, genauso wie die Figuren es Buches. Für mich ist dieses Buch eindeutig ein Highlight.

 

Fazit: Diese Geschichte hat mich tief berührt und mich sogar zum Weinen gebracht. Sowas nennt sich Lese-Highlight.

 

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